Vita

 

Die Kunst begleitet mich schon seit ich denken kann.
Von meinem Vater, ebenfalls Künstler, lernte ich, dass der Mensch sich oft nicht bewußt ist, dass er immer und überall von Kunst umgeben ist.
Es ist die Kunst, die den Lebensraum mit Farbe, Formen und Einzigartigkeit verzaubert.

Sehr früh begann ich zu malen. Meine allerersten „Werke“ malte ich als 5-jährige, Ende der 70er Jahre zierten
meine Kinderzeichnungen mehrfach das Cover des luxemburger Magazins „REVUE“.
Später dann, in meinen Jugendjahren, hatte ich das grosse Glück, Schülerin
des international bekannten luxemburger Professors Adolphe Deville sein zu dürfen, was ich als sehr bereichernd und inspirierend empfand.
In meinen späten Jugendjahren wurde ich dann Mitglied der in Luxemburg bekannten Künstlervereinigung „ART VIVANT“.
In dieser Zeit wurde mir die Ehre zuteil, jahrelang mit und an der Seite wundervoller Künstler der verschiedensten Kunstsparten ausstellen zu dürfen.

Das Künstlermilieu Luxemburgs mit seiner einzigartigen, inspirierend-prägenden Atmosphäre, trug mich weiter
und bereicherte mein künstlerisches Schaffen auf wundervolle Art und Weise.

Meine Arbeit brachte mir einen Eintrag ins luxemburger Kunstregister ein, festgehalten
im Buch „SIGNATURES – Portraits et Autoportraits – Artistes plasticiens au Luxembourg“ (2001 von Lambert Herr)


WIE DIE DECOUPAGE UND COLLAGE IN MEIN LEBEN TRAT

Florenz und Mailand, wo ich mehrfach länger verweilte, beflügelten mich genauso wie Venedig, wo ich
schlußendlich Anfang der 2010er Jahren das erste Mal mit Découpage und Collage auf Glas in Berührung kam.

Mir war die Kunstform bis dahin völlig unbekannt doch schon bei der ersten Begegnung
mit einem Glasgefäß dieser Kunstrichtung, spürte ich die große Faszination die in mir erwachte.
Damals wurde mir klar, dass es eine meditative und intuitive Kunst ist, die ein großes Gespür für Farben und Formen erfordert.

Das war es was ich machen wollte, ich war von der Pracht und Eleganz dieser Glasobjekte nahezu beflügelt.
Schnell musste ich jedoch feststellen, dass die Technik sehr viel Übung erfordert, ich produzierte zunächst unzählige Missgeschicke.
Es sollte zweieinhalb Jahre dauern, bis ich das erste Stück in den Händen hielt, das der Schönheit der venezianischen Arbeiten gerecht wurde.

SANDRA ZAMBON : KÜNSTLERIN

Anfang des Jahres 2019 vierließ ich meine luxemburgische Heimat und zog nach Deutschland.
Die Weite mit ihren vielen Möglichkeiten lösten einen wahren Kreativschub in mir aus. 2021 machte
ich mich schließlich als Künstlerin selbständig.

Für mich gibt es nichts Wichtigeres als das Zuhause.
Mein Bestreben ist es, den Menschen die Möglichkeit und die Freiheit zu geben, ein Kunstwerk
auszuwählen, das sie vollkommen begeistert und den Raum, in dem es sich befindet, verwandelt und ganz und gar zu dem eigenen macht.

Kunst hat die wundervoll einzigartige Eigenschaft, mit dem Menschen zu „verschmelzen“, sie erweckt
Freude und Glücksgefühle, sie inspiriert und beflügelt.

Sandra Zambon

Sandra Zambon