Sandra Zambon

„Meine Faszination entspringt aus der Komposition der Simplizität von Glas und Papier, um das Streben nach Perfektion der Renaissance, die Lebenslust und Fülle des Barocks, sowie die Pracht und Verspieltheit des Art Deco zu einem zeitlosen Werk von bleibendem Eindruck zu vereinen“

In meinen Kunstwerken treffen Elemente der verschiedensten Kunstepochen und Stilrichtungen aufeinander um sich in Harmonie zu einem neuen Werk zusammenzufügen.
Es werden Brücken zu vergangenen Zeiten geschlagen und am Ende zeigt sich, dass Kunst zeitlos ist.
Der schöpferische Prozess beginnt mit einer einfachen Glas-Vase, -Schale oder einem -Teller, alle transparent, farblos und von schlichter Form. Die gläserne Vase oder Schale wird mit handgeschöpftem und bedrucktem Papier sowie mit Blattgold, Blattsilber und schwarzer Blattfolie beklebt.

Bevor das Glas entsprechend dekoriert wird, lasse ich mich von dem Design von meinen Motiven inspirieren, bis ein Bild von dem fertigen Kunstwerk in meinem Kopf entsteht.
Dann schneide ich entsprechend die Motive aus Papier und kombiniere es mit dem Blattgold, -Silber oder der schwarzen Blattfolie sowie handgeschöpftem Papier. Insgesamt werden vier Lagen auf das Glas aufgebracht, dies erzeugt einen einmaligen, fast dreidimensionalen Effekt.
Wenn man später in die vollendete Glasvase hineinschaut, zeigt sich ein anderes Design als auf der Außenschicht der Vase. Das Gleiche gilt für meine Kunstteller oder Schalen: die Unterseite präsentiert ein anderes Motiv als die Oberseite. Abschließend werden die Papierschichten in vielen Lagen mit einem Hochglanzfirniss bestrichen, so lange, bis das Kunstobjekt an der Außenseite einen gläsernen Glanz aufweist. Diese Schicht versiegelt die Collage. Die Vase, Schale oder der Teller können später bedenkenlos leicht feucht abgewischt werden.

Die Innenseite der Vase ist immer noch Glas, da die Papierschichten sowie das Blattgold und -Silber außen angebracht sind. Die Vase kann daher mit Wasser befüllt werden und beispielsweise als Blumenvase fungieren.

All meine Kunstwerke sind Unikate.
Sie entstehen erst in meiner geistigen Vorstellung, um dann in aufwendiger Handarbeit Gestalt anzunehmen. Sie sind somit alle einzigartig.

Das Ausgangsmaterial Glas hat mich seit jeher fasziniert. Es ist von schlichter Eleganz, zeigt sich in unterschiedlichsten Formen und lässt durch seine Transparenz einen freien Blick auf die Welt. Kombiniert man es mit dem fragilen Werkstoff Papier wird daraus eine Symbiose von zarten, anschmiegsamen und bunten Papiermotiven mit der kühlen Härte von Glas.

Das erste Mal kam ich mit der Kunstrichtung “Découpage und Collage” in Venedig in Berührung. Schon als Kind stand ich der Kunst immer sehr nahe, hatte früh begonnen zu malen und stellte mit 20 meine ersten Bilder in Galerien aus.
Die erste Begegnung mit der Kunstrichtung “Découpage und Collage” in Venedig ließ meinem künstlerischen Werdegang die entscheidende Richtung einschlagen. Diese Kunstwerke sind für das Zuhause der Menschen gedacht, damit sie mit ihrer Einzigartigkeit und Schönheit die Seele erfreuen.